OekuIm Jahre 1979 wurde das Ökumenische Gemeindezentrum gebaut und die Johannesgemeinde gegründet.

Seit 2001 gab es die Johannes- und die Lorenzgemeinde. Diese Aufteilung entspricht in etwa der früheren Gemeindeeinteilung in Ost- und Westpfarrei.
Inzwischen ist die Johannesgemeinde als Gemeindbezirk Johannes Teil der großen Gesamtgemeinde St.Georgen/Tennenbronn.

Der gemeinsame Gottesdienstraum der evangelischen und der katholischen Gemeinde ist die Kapelle. Sie bietet Platz für etwa 100 Menschen. Bei größeren Gottesdiensten wird das Foyer genutzt. Das geschieht ca. 10 mal im Jahr.

Die Einrichtung der Kapelle ist sehr flexibel. So werden gelegentlich bei Taufen die Stühle im Kreis und der Taufstein in die Mitte platziert. Dadurch bekommt die Taufe einen zentralen Stellenwert in der Gemeinde.

 

 

Chronik des Ökumenischen Gemeindezentrums

In den 1950er und 1960er-Jahren erlebte St. Georgen einen rasanten Aufschwung. Die Einwohnerzahl nahm ständig zu und neue Baugebiete entstanden. Im Bereich Rupertsberg/Seebauernhöhe wuchs ein völlig neuer Stadtteil. Schon die ersten Bebauungspläne sahen für dieses Gebiet auch kirchliche Zentren vor, und zwar zwei Stück: Ein evangelisches Gemeindezentrum an der Martin-Luther-Straße, also dort, wo heute des „Öku" steht, und ein katholisches Pendant im Bereich des Belchenweges wo sich heute das Pfarrhaus der Johannesgemeinde und der Kindergarten befinden. Doch schon recht früh reifte bei Vertretern beider Konfessionen die Idee, ein gemeinsames Zentrum zu errichten.


1969 Erste Gespräche zwischen Vertretern beider Konfessionen über die Realisierung eines gemeinsamen kirchlichen Zentrums
1971 Offizielle Beschlüsse von katholischer und evangelischer Seite zum Bau eines ökumenischen Zentrums
1974 Durchführung eines Architektenwettbewerbs. Aus diesem ging als erster Preisträger die Arbeitsgemeinschaft der Architekten Georg Birkle, Konstanz, und Georg Rosenfelder, St. Georgen, hervor.
1975 Am 18. September wird der Vertrag über den Grundstückserwerb zwischen der Stadt St. Georgen und den beiden Kirchengemeinden geschlossen.
1976 Erster Spatenstich am 19. September. Bau des neuen kirchlichen Zentrums nach Plänen der Arbeitsgemeinschaft Birkle/Rosenfelder
1978 Am 23. April wird das Gebäude feierlich eingeweiht.

Jochen Schultheiß